holsteinercox - Mia Pusch

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Der hupende Autofahrer – Eine Charakterisierung

Wenn man als cyclist auf Neuseelands Strassen unterwegs ist, wird man im allgemeinen nicht nur durch dive bombing uebende magpies aus seinen Tagtraeumen gerissen sondern des oefteren von einer noch gemeineren Spezies bedraengt, die einere naehere Betrachtung verdient:
Der Kraftfahrzeugfuehrer, insbesondere der, der auf den Anblick eines bikers mit dem Produzieren eines hoechst zivilisationsbedingten Geraeuschs reagiert, dem „Hupen“.
Grundsaetzlich ist zwischen dem positiven und negativen Hupen zu unterscheiden, auch wenn nicht in allen Situationen eine eindeutige Zuordnung vorgenommen werden kann.
Zuerst moechte ich den „postivien Huper“ beschreiben. Die meisten Fahrzeuge aus der Gegenrichtung koennen dieser Klasse, oder auch der Untergruppe “ Ich hupe um andere auf dich aufmerksam zu machen“ zugeordnet werden, da man (der biker) diesen unter normalen Umstaenden kein Grund zum Aergernis bieten kann. Weiterlesen

Sonnige Weihnachten

Tja, nun ist es soweit. Heute ist der 24.12. Und – wie ich es erwartet habe, fuehlt es sich einfach nicht wie Weihnachten an.
Ich bin grade in Christchurch – mit 380.000 Einwohner die zweitgroeste Stadt Neuseelands. Und ich bin nicht allein! Die Elle und die Jule sind auch hier…ist schon lustig, sich am anderen Ende der Welt einfach mal so fuer ein paar Tage zu treffen.
Und ausser einer kleinen Fahrradtour, die ich gestern gemacht habe, besteht mein Tagesprogramm eher aus Pause machen, bevor ich mich morgen wieder auf die Strasse stuerze, um dann einigermassen direkt nach Auckland zurueck zu fahren. Den Nachmittag den wir am Strand verbracht haben, habe ich genutzt um mir meinen zweiten Sonnenbrand zu holen, weil wir in der Sonne eingeschlafen sind.
Aber wenigstens ist hier Sonne – nicht wie die Woche Regen an der Westkueste – 2 Tage lang hat es da durchgeregnet.
Jetzt sind schon ziemlich genau 2/3 meiner Reise um. Krass, wie schnell die Zeit einerseits vergeht und andererseits sich das Reisen schon fast wie „Alltag“ anfuehrt.

Ich wuensche euch schoene Weihnachten und nen guten Rutsch!

Sprungtraining

Heute steht eine „nette“ Etappe auf dem Programm – rund 50 km nach Nelson (der Stadt, die sich mit Blenheim um den Titel der Stadt mit der meisten Sonne in Neuseeland streitet;-). Aber die 50 km haben es in sich, da es 2 gute Huegel (247m, der Rai Saddle und 357m der Whangamoa Saddle) und einen niedlichen (105m, der Gentle Annie Saddle) zu erklimmen gibt. Also verlasse ich den wunderschoenen Campingplatz (50m) relativ frueh am Morgen und radle los.
Der Rai Saddle geht erstaunlich schnell und schmerzlos ueber die Buehne.
Und bis auf die letzten ca. 2 km ist auch der Anstieg zum Whangamoa Saddle eher eine Kleinigkeit (was mich fuer die kommende Etappe ueber den Nordzipfel der Alpen einigermassen beruhigt). Tja, aber auf den letzten ca. 1000m des Anstiegs passiert es dann: Weiterlesen

Windy Wellington

Saturday, 28 November, 10:54 am
Die suedlichste Hauptstadt der Welt
und auch die niedlichste?
Mit rund 330.000 Einwohnern ist sie eher so mittelgross bis klein (immerhin neben Auckland (1,3 Millionen) und Christchurch (340.000) eine der „groessten“ Staedte Neuseelands).
Natuerlich gibt es ein paar Hochhaeuser – auf Rollfundamenten, weil die Stadt mitten auf der Schnittstelle zwischen zwei Erdplatten liegt und es dementsprechend oft zu Erdbeben kommt.
Leider? habe ich keins miterlebt. Weiterlesen

Auf ausgetretenen Pfaden

Nachdem die Planung der vergangenen Tage mehr oder weniger auf ihn ausgerichtet war, ist nunt heute also der „grosse Tag“ gekommen. Doch als ich meine Nase aus dem Zelt stecke stoesst sie auf eine dicke Nebelsuppe. ich hoffe einfach, dass es sich so verahelt wie bei uns in den Bergen – unten Nebel oben schoen.
Aber wichtiger als das Wetter:
Wie stellt man sich auf einen Walk ein, den taeglich bis zu 700 Leute laufen?
Fahrtenfeeling kann man getrost vergessen. Aber da ich alleine an den Start gehe ist das sowieso etwas anderes. naja gut.

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Und es gibt sie doch!

Auszug aus meinem Reisetagebuch:

Ich stoppe dann noch im Walmart, um meine Nahrungsmittel zu ergaenzen – und vergesse meinen Helm im Einkaufswagen – zum Glueck ist es so kalt, dass ich es schon nach ein paar hundert Metern merke.
Die erste Haelfte der Fahrt ist Quaelerei. Es geht einen langen Hill hoch. Irgendwann sieht es so nach Regen aus, dass ich mich entscheide meinen Backpack doch regensicher zu verpacken.
ZUM GLUECK!!! Weiterlesen

Vollkommene Entspannung!?!

OHHH…meine Lieben..
Ich hab mir ja eigentlich vorgenommen, euch nicht neidisch machen zu wollen (jedenfalls nicht mit Absicht)…
Vielleicht ist es fuer euch ja auch gar nicht soooo toll wie fuer mich…Aber:
Waehrend ich das hier schreibe (auf Papier, nicht ins Internet), sitze ich in einem 40 Grad heissen Pool. (Ich glaube oh Direktor, du kannst das nachempfinden, du hast mir doch von so etwas aehnlichem in Island erzaehlt). Nun, machen wir eine kleine Traumreise: Weiterlesen

Gefühlswelt

Wie fuehlt man sich eigentlich auf so einer langen Reise (als Mia), wenn man grade keinen Tief- aber auch keinen Hoehepunkt hat? Ich versuche mal, dass zu beschreiben:
1. Alleine sein
Wenn man alleine ist, muss all dein Antrieb aus dir kommen. Du musst entscheiden, ob du rechts oder links abbiegst, ob du noch laenger Pause machst oder weiter faehrst. So langsam habe ich etwas wie meine „kontemplative Mitte“ erreicht. Ich geniesse das alleine sein, aber unterhalte mich auch gerne mit anderen, wenn sich die Gelegenheit bietet.
2. Einmaligkeit Weiterlesen

Butter oder Magarine, das ist hier die Frage

Und die Antwort ist Tahini?

Bevor ihr jetzt denk, ich wuerde total am Rad drehen (haha, oh Gott was ein Wortwitz):
Ich sitze grade an meinem kleinen Mittags(fest)mahl. Da ich eben an einer Farm mit Eigenverkauf vorbeigekommen bin, wohnt in meinem Bauch jetzt neben dem Kaese + Toast auch eine tolle Avocado und gleich auch noch ein paar Kiwifruits. Nun stellt sich der Mia bei jedem Brot folgende Frage: Was kommst drunter?

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Who is John?

John, das ist ein dunkelbraungebrannter Kiwi-Opa, der seine Rente in Hahei in einem wunderschoenen, grossen Haus am Strand verbringt. Und damit er, wie er sagt, nicht einsam wird, die herumstreunenden Backpacker aufsammelt und zum Tee einlaedt – oder gleich bei sich wohnen laesst. Was eine Gestalt!
(Hoffentlich kann ich euch ein Foto von ihm hochladen irgendwann mal)
Ich sitze, mit 2 anderen deutschen Maedels ca. 2 stunden bei ihm und wir erzaehlen uns Geschichten…und danach laedt er mich doch glatt ein, heute abend wieder zu kommen (nachdem er mich noch mit einem Stueck Kaese ausgestattet hat).
Solche Menschen sollte es noch mehr geben auf der Welt.

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