holsteinercox - Mia Pusch

Monat: Oktober 2009

Warum Alfred Hitchcook in Neuseeland gewesen sein muss

So…zuallererst: Internet ist leider hier teuer und schwer zu haben, deshalb muss ich mich wohl auf kleine Anekdoten beschraenken. Nichtsdestotrotz wuerde ich mich freuen, wenn ihr mir kurze Emails, oder so zukommen lasst die mir von eurem Leben, oder dem was so passiert in der Welt berichten weil ich nicht so viel mitbekomme:-)

Also:
Als ich grade am Tapapakange Regionalpark vorbei fahre, spuehre ich ploetzlich einen Schlag auf meinem Helm. Meine erste Theorie, dass der Wind nur die Kapuze dagegen gehauen hat, wird mir durch einen kurz danach folgenden zweiten Schlag und dass, was ich dann sehe wiederlegt>
Ein elsternaehnlicher Vogel greif mich an !!!
Von wegen Helmpflicht wegen der Unfallgefahr! Ich denke mal, dass haette richtig weh getan, wenn mein Dickschaedel nicht extra geschuetzt gewesen waere…

on the road

Ich glaube so um halb 9 habe ich mich auf den WEg gemacht. Als Etappenziel habe ich mir den Oman Regional Park rausgesucht. Als ich das erste Mal in den Sattel stieg, dachte ich, mich trifft der Schlag: Was war aus meinem wunderbar yu manouvrierenden Schmuckstueck geworden? Ein grobschlaechtiger, schlingernder und schwerfaelliger Lastenesel. Und ungefaehr so unsicher fuhr es sich damit auch. Trotz alledem stuerzte ich mich wagemutig ni den Grossstadtjungel Aucklands, von dem man mich so oft gewarnt hatte…doch es war nicht so einfach, aber auch nicht so gefaehrlich wie gedacht. Statt mit Weehlies startete ich an Ampelkreuzungen schlingernd und mit Muehe. Statt laessig mit einer Hand am Lenkrad am Strand entlang zu kruisen, , kaempfe ich mich mit am Lenkrad festgekrallten Haenden die Huegel hinauf. Und statt entspannt mit Navi die schnellste Route gewaehlt zu haben, halte ich an fast jeder Kreuzung neu an, um meine Karte zu konsultieren.
Doch die Freude, nun nicht mehr nach dem Weg suchen zu muessen, als ich entgueltig am Stadtrand angekommen bin, ist nur von kurzer Dauer.
Denn die Strasse fuehrt steil abwaerts in sehr huegeliges Land hinein. Und da sie unten ueber einen Fluss fuehrt, hauefen sich die Indizien fuer dass, was dann auch passiert: Es geht steil wieder bergauf…

Kurz vorm Sprung ins kalte Wasser

Hm…gestern war ich wieder den ganzen Tag auf Achse
Lauter Vorbereitungen mussten getroffen werden.
WEnn man vor Ort noch Ausruestung kauft, merke ich, laeppert sich das ziemlich schnell.
Zuallererst musste ich morgens allerdings meine Pedale auf die Reihe kriegen. – Das ich versucht habe sie falschrum rein zu drehen, hat mir FAST das Gewinde ruiniert…Im Nachhinein frage ich mich vor allem, wie bloed man eigentlich sein kann, dass man das eingeritzte R und L nicht sieht. Als ich merkte das es nicht funktioniert bin ich mit meinem Rad zum naechsten bike shop getiegert. Ich traf dort auf zwei waschechte Neuseelaender: Offen, lustig, locker und nett und vor allem haben sie mir die Pedale angeschraubt:-) Dann bin ich weg um Geld zu holen, weil ich mich bei ihnen noch mit Licht ausstatten wollte. Interessanter Weise haben die beiden mir aber gar nicht geglaubt, dass ich wieder komme. Als ich dann doch wieder da war habe ich ihnen gleich mal angedroht, dass ich in 3 Monaten noch mal vorbei schaue – mal sehen ob das klappt.
Von dem vielen hin und her fahren und alfuen tun mir jetzt schon meine Beine weh, das kann ja lustig werden…

Tja und heute morgen (8am NZ) gehts los …mein bike ist ganz schoen bepackt…mal schaun wie das wird, zumal ich wieder mal die halbe Nacht vor Aufregung kein Auge zugetan habe.

But the show must go on…mal sehen was die neuseelaendische Landschaft so zu mir und ich zu ihr sage.

LG

Incomming

Tja, let me say: arrived
Hm, sich pudelwohl fuehlen, ist irgendwie anders.
Einerseits bin ich noch ein bisschen gebeutelt von dem elendigen Jetlag…den Tag einfach mal umdrehen (11 Stunden plus) ist ganz schoen havy…
Gleichzeitig zu ein paar Sachen die richtig schief gegangen sind, leide ich in einem mir unbekannten Mas an Heimweh…das ist wohl die SChattenseite vom absolut alleine Reisen.
Gleichzeitig bin ich niemand, der sofort die Leute anlabert, obwohl ich mich gestern auch ganz nett mit ein paar Leuten (hauptsaechlich allerdings deutschen…) aus meinem derzeitigen hostle unterhalten habe.
Auckland selbst…naja..ich bin halt nicht der Mensch fuer so extrem grosse Staedte, aber naja…morgen geht es dann auch schon los auf tour…ab in die Natur..yeees.

© 2026 biking down under

Theme von Anders NorénHoch ↑